September 2007

Rückert unterstützt Faustballer

(Wilhelmsburg / Ramelsloh) Die Arnold Rückert GmbH für Sanitär und Heizungsbau aus Wilhelmsburg unterstützt die Jugend-Faustballer vom MTV- Ramelsloh.

„Mit unserem Engagement will die Arnold Rückert GmbH den Breitensport fördern und so positive Akzente bei der Jugend setzen“, erklärt Geschäftsführer Andreas Schuhmann. Die 10-12 Jahre jungen Spieler der E-Jugend und ihr Trainer Henry Benthack freuen sich auf jeden Fall. „Die neue Ausrüstung motiviert und spornt die Kids an. Außerdem erhoffen wir uns dadurch einen stärkeren Zulauf für den Verein“, so der Trainer. Benthack trainiert die Mannschaft seit 2 Jahren und ist seit 2001 Leiter der Jugendabteilung im MTV- Ramelsloh von 1914 e.V.

Der Ansporn der Mannschaft ergibt sich wohl auch aus der 12. Faustball-Weltmeisterschaft die vom 6. bis 12. August dieses Jahr im niedersächsischen Oldenburg stattfand. Hierzu wurden auch in der Umgebung Stade und Lüneburg Vorrundenspiele ausgetragen. Ganz so hoch spielen die Jungs vom MTV noch nicht. Aber Ziel der Bezirksligisten ist natürlich der Aufstieg in der kommenden Saison. Dafür tranieren sie fleißig einmal in der Woche und machen auch ein Gasttraining in Bardowick. Faustball gehört zu den ältesten Sportarten der Welt. Geschichtlich wurde es erstmals auf einer Gedenkmünze des römischen Kaísers Gordianus aus dem Jahr 240 n. Chr. dargestellt. Das Faustball-Spiel zählt zu den sogenannten Rückschlag-Spielen. 2 Mannschaften mit je 5 Spielern stehen sich auf einem 20 x 50 m großen Spielfeld (Halle 20 x 40 m), getrennt durch ein in 2-m-Höhe gespanntes bis zu 6 cm breites Netz bzw. Band gegenüber. Grundidee ist es, den 320-380 Gramm schweren, luftgefüllten Hohlball in der gegnerischen Hälfte so zu platzieren, dass der Gegner diesen nicht erreichen kann. Der Ball wird mit der Faust (Angriffsschlag) oder mit dem Arm (Abwehr und Aufbau) geschlagen.

Foto: Die Faustballer-E-Jugend des MTV-Ramelsloh im neuen Dress: von links nach rechts,
oben: Finn-Jonas Peper, Lorenz Schult, Henk Schuhmann, Hendrik Hartig,
unten: Philip Geyer, Christian Hartig, Marcel Witthoff